Der neue NDM-Session Broker verteilt ankommende Sitzungen gemäß der vorgenommenen Einstellungen an die vorhandenen Terminalserver. Hierdurch wird eine intelligente Lastverteilung auch für Clients möglich, die nicht per NetMan Desktop-Client oder das Webinterface direkt auf das interne Loadbalancing des NDM zugreifen. Gerade für Thin Clients, die per MS RDP-Client oder alternativen RDP-Clients zugreifen, bringt dieses neue Feature Vorteile in der Performance und Server-Ausnutzung.
Der in NDM 4.5 integrierte Session Broker übernimmt neben der klassischen Verteilung von ankommenden Sitzungen auch die Funktion eines Sessiondirectories. So werden Anwender, deren Sitzung getrennt wurde, beim Reconnect automatisch mit der noch geöffneten Session verbunden. Im Fall eines Verbindungsabrisses (z.B. durch Netzwerkprobleme) kann sofort nahtlos weitergearbeitet werden, sobald die Verbindung wieder hergestellt wurde. Diese Funktion steht ab Windows Server 2003 Standard zur Verfügung.
Alternativ zu den intern hinterlegten NetMan-Benutzern kann mit NDM 4.5 direkt auf OUs der Active Directory zurückgegriffen werden, um Zugriffsrechte etc. in NetMan Desktop Manager zu definieren. Dies führt gerade in bereits etablierten Umgebungen zu einem vereinfachten und beschleunigten Roll-Out von individuellen Applikations-Zusammenstellungen.
Das verbesserte Webinterface zeichnet sich sowohl durch eine optimierte Darstellung aus als auch durch eine erweiterte Funktionalität.
NDM 4.5 prüft optional, ob die aufgerufene Anwendung lokal installiert ist. Sofern dies zutrifft (z.B. bei mobilen Mitarbeitern, deren Laptop über lokal installierte Anwendungen verfügt), wird die entsprechende Anwendung lokal und nicht als Sitzung gestartet. So lassen sich beispielsweise Doppel-Lizenzierungen und Profil-Konflikte effizient vermeiden.
In NDM 4.5 werden auch Tray-Meldungen von Server-basierten Anwendungen unterstützt und auf dem Client ausgegeben. Klassisches Beispiel ist der Briefumschlag, den Microsoft Outlook beim Eintreffen einer neuen Mail im System-Tray einblendet oder CTI-Anwendungen, die Informationen wie die Caller-ID über das Tray-Symbol zur Verfügung stellen.
NetMan Desktop Manager 4.5 unterstützt alle Features von MS RDP7 nativ. Voraussetzung ist die Installation des entsprechenden Clients auf dem Client-Betriebssystem (Windows XP, Windows Vista, Windows 7). Hierdurch lassen sich die Performance-Vorteile der neuen Protokoll-Generation nutzen.

Ein zentrales Applikationsmanagement ist eines der wichtigsten Argumente für den Einsatz von Server Based Computing. NetMan Desktop Manager erweitert den Microsoft Windows Server 2003/2008 Terminal Server (32bit/64bit) um Funktionalitäten, die ein flexibles und effizientes Applikationsmanagement ermöglichen:
Mit NetMan Desktop Manager erreichen Sie ein zentrales Applikationsmanagement, ohne dabei auf die Möglichkeiten eines indivuell und dynamisch angepassten Client-Desktops zu verzichten. NetMan Desktop Manager ermöglicht es Ihnen auf diesem Wege, den Administrationsaufwand Ihres Netzwerks zu minimieren und dennoch vollkommen flexibel zu bleiben.
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