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Kindsprozesse
Hallo Herr Meser,
ein Kindsprozess ist ja ein Prozess, der durch ein bereits laufendes Programm bei Bedarf gestartet wird, also z.B. wie von Ihnen beschrieben der Start von Lotus Notes durch Office, wenn z.B. ein Dokument per E-Mail versendet werden soll. Das Verhalten des Starts einês Kindsprozesses können wir nicht direkt beeinflussen, z.B. durch Übergabe notwendiger Parameter, die dafür sorgen, dass Lotus Notes nicht jedes Mal neu konfiguriert werden muss.
Allerdings ist es möglich, innerhalb der Konfiguration, die z.B. Word startet, in einer weiteren Programm- oder Ausführenaktion auch Lotus Notes (ggf. minimiert) zu starten und dabei die notwendigen Parameter zu übergeben, die eine Konfiguration von Lotus Notes vermeiden. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Konfigurationsablauf bei der ersten Programmaktion *nicht* angehalten wird, so dass gleich das zweite Programm gestartet wird. Erst das zweite Programm sollte/kann den Konfigurationsablauf anhalten, wenn nach Programmende noch weitere Aktionen folgen sollen. Das haben Sie ja wohl auch so oder so ähnlich bereits eingerichtet.
Das zweite von Ihnen beschriebene Problem lässt sich meiner Meinung nach nicht lösen, da nicht festlegbar ist, welches Programm zuerst beendet wird. Je nachdem welches Programm zuerst beendet wird, müsste das andere z.B. über eine Asuführenaktion "tskill programm.exe" ebenfalls beendet werden. Diese Ausführenaktion muss zum Schluss ausgeführt werden, nachdem das Programm, für den der Konfigurationsablauf angehalten wurde, beendet wurde. Wird nun aber das zuerst gestartet Programm beendet, ist der Konfigurationsablauf weiterhin angehalten. Für dieses Problem gibt es also zurzeit keine Lösung.
Generell sollten die TS-Benutzer selbst übrigens so definiert sein, dass Sitzungen beendet und nicht getrennt werden.
Viele Grüße,
Hartmut Mäcker (H+H) 10.03.09
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