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Lotus Notes als Child-Prozess öffnen!
Hallo,
wir haben ein Problem beim Zugriff von Lotus Notes, wenn es als "Child"-Prozess geöffnet wird.
Zuerst ein paar Eckdaten zum besseren Verständnis, gewünscht ist eine Konfiguration, die es ermöglicht Lotus Notes über eine andere Anwendung starten zu lassen.
Z.B.: wird ein Word geöffnet, soll sich auch das Lotus Notes öffnen.
Das ist soweit auch kein Problem, das konnte soweit schon umgesetzt werden.
Das eigentliche Problem ist aber, dass das Lotus Notes bei dieser Art des Aufrufs jedesmal nach einer neuen Konfiguration fragt. Die Konfiguration von Notes wird aber für den User vorgegeben und sollte auch von diesen nicht geändert werden können.
Gibt es bei dieser Art der Bereitstellung des Programms etwas zu beachten, was für uns nicht erkennbar war oder gibt es irgendwelche Parameter, die diesem Programmaufruf angehängt werden müssen?

In diesem Zusammenhang trat dann auch noch ein anderes Problem auf und zwar wurden mehrere Programme hintereinander aufgerufen (in der Konfiguration so eingestellt) und das erste dann wieder beendet. Der Wunsch war, dass alle nachfolgend geöffneten Programme dann auch beendet werden, dies passierte aber nicht. Alle nachfolgenden Programme mussten extra geschlossen werden. Wir hatten dann die Abbruch-Funktion versucht einzubauen, dies brachte aber auch nicht den gewünschten Erfolg. Zumal sich dabei dann die Frage stellt wie die nachfolgenden Programme beendet werden, wenn die Abbruch-Funktion greift. Soll heißen, wird die Session dann nur getrennt oder wird der User sauber abgemeldet. Bei einer Trennung der Sitzung könnte es dann passieren, dass der User später wieder in die gleiche Sitzung kommt und damit dann ein weiteres Problem hätte.

Ich hoffe Sie können mir diese Fragen beantworten. Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen schon mal.

Mit freundlichem Gruß
Bernd M.
Bernd M. 05.03.09
| die Antworten wurden 3 mal abgerufen 

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Kindsprozesse
Hallo Herr Meser,

ein Kindsprozess ist ja ein Prozess, der durch ein bereits laufendes Programm bei Bedarf gestartet wird, also z.B. wie von Ihnen beschrieben der Start von Lotus Notes durch Office, wenn z.B. ein Dokument per E-Mail versendet werden soll. Das Verhalten des Starts einês Kindsprozesses können wir nicht direkt beeinflussen, z.B. durch Übergabe notwendiger Parameter, die dafür sorgen, dass Lotus Notes nicht jedes Mal neu konfiguriert werden muss.

Allerdings ist es möglich, innerhalb der Konfiguration, die z.B. Word startet, in einer weiteren Programm- oder Ausführenaktion auch Lotus Notes (ggf. minimiert) zu starten und dabei die notwendigen Parameter zu übergeben, die eine Konfiguration von Lotus Notes vermeiden. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Konfigurationsablauf bei der ersten Programmaktion *nicht* angehalten wird, so dass gleich das zweite Programm gestartet wird. Erst das zweite Programm sollte/kann den Konfigurationsablauf anhalten, wenn nach Programmende noch weitere Aktionen folgen sollen. Das haben Sie ja wohl auch so oder so ähnlich bereits eingerichtet.

Das zweite von Ihnen beschriebene Problem lässt sich meiner Meinung nach nicht lösen, da nicht festlegbar ist, welches Programm zuerst beendet wird. Je nachdem welches Programm zuerst beendet wird, müsste das andere z.B. über eine Asuführenaktion "tskill programm.exe" ebenfalls beendet werden. Diese Ausführenaktion muss zum Schluss ausgeführt werden, nachdem das Programm, für den der Konfigurationsablauf angehalten wurde, beendet wurde. Wird nun aber das zuerst gestartet Programm beendet, ist der Konfigurationsablauf weiterhin angehalten. Für dieses Problem gibt es also zurzeit keine Lösung.

Generell sollten die TS-Benutzer selbst übrigens so definiert sein, dass Sitzungen beendet und nicht getrennt werden.

Viele Grüße,
Hartmut Mäcker (H+H) 10.03.09


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