Vorteile für den Administrator

Anwendungen zentral zu managen und trotzdem auf individuelle Nutzeranforderungen eingehen zu können wird mit NetMan Desktop Manager erheblich vereinfacht.

In NetMan Desktop Manager können verschiedene Ressourcen des Netzwerkes wie z.B. Stationen, Nutzer, Systemvariablen und Zugriffsrechte einfach über eine grafische Oberfläche miteinander verknüpft werden. Anwendungsstart und Anwendungsablauf können somit auf die jeweilige Systemumgebung abgestimmt werden.

Als Resultat dieses Ansatzes verbessert NetMan Desktop Manager die Flexibilität beim Roll-Out von Anwendungen und erhöht gleichzeitig die Effektivität der Systemadministration

Nicht nur in der individualisierten Bereitstellung von Anwendungen liegt eine Stärke von NetMan Desktop Manager sondern auch dort, wo einheitliche Umgebungen, z.B. Kiosksysteme, aufgebaut werden müssen. NetMan Desktop Manager erlaubt z.B. die Veröffentlichung von Anwendungen an einzelnen Stationen bzw. Stationsgruppen in Verbindung mit anonymen Nutzern.

Diese Funktion gestattet daher die einfache Bereitstellung feststehender Anwendungsportfolios an wechselnde oder sogar unbekannte Nutzer. Wo sonst mehr als eine dedizierte Managementsoftware angeschafft und beherrscht werden muss, bietet NetMan Desktop Manager alle notwendigen Hilfsmittel aus einer Hand.

Das in NetMan Desktop Manager integrierte Load Balancing trägt durch seine Automatismen zur Ausfallsicherheit bei.

Fällt einer der Terminalserver durch einen Hardware-Defekt o.ä. aus, löst NetMan Desktop Manager die Maschine automatisch aus dem Verbund und verteilt die Last auf die oder den verbleibenden Server. Sobald die ausgefallene Maschine wieder verfügbar ist und sich der Service mit dem NetMan Desktop Manager verbindet, fügt der Load Balancing-Mechanismus diesen Server automatisch wieder dem Verbund hinzu.

In Kombination mit dem dynamischen Load Balancing des NetMan Desktop Manager erreichen Sie hohe Performance und Ausfallsicherheit, ohne dass ein Eingriff auf der Client-Seite notwendig ist.

Der in NetMan Desktop Manager integrierte Servermonitor ermöglicht durch seine Überwachungsfunktion für CPU- und Arbeitsspeicherauslastung ein aktives Servermanagement und hilft so, Ausfälle von vornherein zu vermeiden.

Um darüber hinaus eine maximale Verfügbarkeit des Servers zu gewährleisten, auf dem NetMan Desktop Manager installiert wurde, kann dieser in einen Microsoft-Cluster integriert werden. In einem solchen Cluster befinden sich mind. 2 Server. Fällt einer dieser Server aus, werden dessen Dienste automatisch an den oder die anderen Server verteilt. So lässt sich sicherstellen, dass auch geschäftskritische Applikationen jederzeit verfügbar sind.

Durch die Nutzung redundanter Festplattensysteme wie RAID-5 lassen sich Ausfallzeiten auf ein absolutes Mindestmaß reduzieren.

NetMan Desktop Manager bietet über das integrierte Load Balancing die Möglichkeit, Sitzungen auf mehrere Server zu verteilen.

NetMan Desktop Manager verfügt dabei über 2 Optionen innerhalb der Lastverteilung. Die Sitzungen können entweder anhand der Anzahl der aktiven Sessions auf die Terminalserver verteilt werden, oder NetMan Desktop Manager überwacht die Auslastung des Arbeitsspeichers bzw. der Prozessoren der einzelnen Server und verteilt die Sitzungen auf Basis der dabei ermittelten Werte.

Sofern die Verteilung anhand der Sitzungsanzahl erfolgt, kann eine Vorgabe erfolgen, inwieweit NetMan Desktop Manager einzelne Server auslastet. So können beispielweise leistungsstärkere Maschinen besser ausgenutzt werden, während ältere Server entsprechend weniger Benutzer versorgen. Erfolgt die Verteilung gemäß der CPU- bzw. arbeitsspeicherauslastung, übernimmt NetMan Desktop Manager die Verteilung vollautomatisch.

Der Load Balancing Mechanismus des NetMan Desktop Manager ermöglicht auch das sogenannte Server Draining. So können einzelne Server gezielt aus dem Load Balancing Verbund herausgelöst werden, um bespielsweise Wartungsarbeiten durchführen zu können. In diesem Modus verarbeitet der Server die noch bestehenden Sessions, nimmt jedoch keine weiteren User bzw. Sessions mehr an. Bei Bedarf können die verbliebenen Sessions auch vom Administrator beendet werden. Nach der Wartung kann der oder die Server einfach per Mausklick wieder dem Load Balancing Verbund hinzugefügt werden.

Ergänzend zum anwendungsbasierten Load Balancing unterstützt NetMan Desktop Manager die Nutzung des im Windows Server 2003 integrierten Network Load Balancing (NLB). Diese Funktionalität findet sich in allen Servern der Windows 2003-Produktlinie (ab Windows Server 2003 Standard Edition) und ermöglicht die Lastverteilung auf mehrere Server auf IP-Basis.

Detaillierte Protokollierungen und effiziente Analysetools sind von wesentlicher Bedeutung für eine erfolgreiche Systemadministration.

Auch an diesem Punkt bietet NetMan Desktop Manager gegenüber Microsofts Terminal Server weit reichende Verbesserungen. Der Stationsmonitor und Protokollmonitor erfassen übersichtlich alle aktiven Stationen, Zeitstempel der Aktivitäten, Computernamen, IP-Adresse und Betriebssystem.

Analog zum Stationsmonitor erfasst der Servermonitor sämtliche Vorgänge auf den Terminalservern im NetMan Desktop Manager-Verbund. So lassen sich aktive Prozesse und Sessions kumuliert oder nach Server selektiert anzeigen und steuern. Die grafische Anzeige der CPU- und Arbeitsspeicherauslastung ist ein wichtiges Werkzeug, um den aktuellen Zustand des Serververbundes bewerten zu können.

Über den integrierten Diagnosemonitor können sämtliche System-Ein- und -Ausgaben von NetMan Desktop Manager analysiert werden. Zusätzlich lassen sich die angezeigten Events gemäß Ihrer Priorität filtern, um einen schnellen Überblick zu erhalten. Im Sinne der Effiziensteigerung von HelpDesks erlaubt NetMan Desktop Manager beliebige Anwendungen auf den Clients aus der Ferne zu starten und Nutzersitzungen zu spiegeln.

Die ausführliche Nutzungsstatistik von NetMan Desktop Manager erlaubt eine kostenstellen- oder projektgenaue Abrechnung.

Firmen, die Wert auf eine hohe Ausfallsicherheit legen, können NetMan Desktop Manager in einen Microsoft Cluster installieren und sorgen damit automatisch für Redundanz im Fehlerfall.
Integriertes SSL-Gateway

Alle Zugriffe über das Webinterface lassen sich optional über das in NetMan Desktop Manager integrierte SSL-Gateway leiten. Die Verschlüsselungsstärke beträgt 128bit und gewährleistet so sicheren Zugriff auf die Terminalserver bzw. die veröffentlichten Anwendungen.

Erweiterte Zugriffskontrolle

NetMan Desktop Manager bietet darüber hinaus wesentlich erweiterte Kontrollmöglichkeiten gegenüber einem Microsoft Terminal Server. Zum Beispiel kann der Zugriff auf Anwendungen anhand von IP-Adressen, Adressgruppen oder DNS-Namen beschränkt werden.

2-Faktor-Authentisierung

Das in NetMan Desktop Manager integrierte Webinterface unterstützt auch die 2-Faktor Authentisierung über One-Time-Passwords (OTP). Die Integration erfolgt durch die Anbindung an einen Radiusserver und gewährleistet so Kompatibilität zu allen gängigen Token-Lösungen.

RDP-Ticketing

In punkto Sicherheit gegen unauthorisierte Nutzung geht NetMan Desktop Manager ebenfalls einen entscheidenden Schritt weiter: über das integrierte Ticketing-Verfahren wird die Gültigkeit einer RDP-Datei auf eine voreinstellbare Zeit beschränkt. Somit sind die in der RDP-Datei enthaltenen Informationen nicht weiter verwendbar, der unauthorisierte Zugriff auf Terminalserver wird unterbunden.

Clientlaufwerksfilter

Darüber hinaus schließt NetMan Desktop Manager Sicherheitslücken, die sich beim unkontrollierten Zugriff auf lokal angeschlossene Clientlaufwerke und USB-Wechselspeichermedien der Arbeitsstationen ergeben. Der Administrator kann festlegen, auf welche Ordner in lokal angeschlossenen Laufwerken zugegriffen werden darf. Somit kann während der Sitzung das Einschleusen unerwünschter Daten und Anwendungen effizient unterbunden werden.